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Abstimmung über Kanalerweiterung 
 

Ntionalflagge Pnamas

 

Ciudad de Panamá Am 22. Oktober 2006 haben 43% der Einwohner Panamas über eine Erweiterung des Panamakanals abgestimmt. Die Verfassung des Landes schreibt für Entscheidungen von derartigem Gewicht eine Volksabstimmung zwingend vor.
78,08% entschieden sich für eine Erweiterung des Kanals, 21.92% stimmten dagegen.
Der Ausgang der Abstimmung war im Vorfeld durchaus ungewiss, weil die Bevölkerung auf Grund drückender sozialer Probleme wie Umbau der Sozialversicherung, Strom- und Benzinpreiserhöhungen die Regierung Torrijos hätte abstrafen können.
Die Kosten des Projekts belaufen sich nach Berechnungen der Befürworter auf 5.25 Mrd. Dollar. Die Erweiterung um eine Fahrrinne und neue Schleusen soll bis zum Jahre 2015 abgeschlossen sein. Immer größere Frachtschiffe der Post-Panamax-Klasse (größer 300 x 33 Meter) und drohende Konkurrenz (Schienenverbindung in Mexiko und Kanalpläne in Nicaragua) machen den Ausbau erforderlich.
Gegner argumentieren mit den hohen Kosten, der Umweltverträglichkeit und Zweifeln daran, dass der Mehrheit der Bevölkerung Nutzen aus der Erweiterung zukommt.
Derzeit subventionieren die Einnahmen des Kanals den Haushalt Panamas mit jährlich 1.1 Mrd. Dollar.

Durch die rasante Expansion der asiatischen Wirtschaft werden immer mehr Transportkapazitäten zur amerikanischen Ostküste benötigt. Die Kapazität des Panamakanals ist nahezu erschöpft. Alternativen sind die Route durch den Suezkanal oder die Umschiffung von Cap Horn an der Spitze Südamerikas. Letzeres bedeutet einen Umweg von einer Woche.
Derzeit existieren etwa 400 Einheiten der Post-Panamax-Klasse, Schiffe, deren Maße die Breite der Kanalschleusen (33 Meter) deutlich überschreiten.

Pazifik Route

 

 

 

 

 

 

Der bilaterale Handelsaustausch zwischen China und den USA ist innerhalb der letzten 20 Jahre von 7,7 Milliarden US-Dollar auf 181 Milliarden US-Dollar angewachsen. In 2003 importierten die USA Wirtschaftsgüter im Wert von 152,4 Milliarden US-Dollar aus China, exportierten jedoch nur Waren im Wert von 28,6 Millarden US-Dollar dorthin. Im zum Folgejahr 2004 stieg der Import um 44,3  auf 196,7 Milliarden US-Dollar (+29%) während der Export nach China auf 34,7 Milliarden US-Dollar anstieg (+21%).