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IP-Adressen - Benutzer ermitteln
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Sämtliche Internetadressen (IP) werden von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) verwaltet. Es gibt vier konti-nentale Organisationsbereiche: APNIC, ARIN, RIPE und LACNIC.

www.apnic.net  www.arin.net  www.ripe.net/whois  http://lacnic.net/en/index.html

Das Internet ist weitgehend frei von Restriktionen. Es sind aber Verwaltungsaufgaben zu verrichten, damit Internetadressen und Adressbereiche eindeutig bleiben / nicht mehrfach vergeben werden. Weltweit sind vier Organisationen für diese Aufgaben zuständig. Eine genaue Beschreibung der Aufgaben finden Sie bei der jeweiligen Organisation. Die Registrierung von Internetadressen zählt jedoch nicht dazu - diese Aufgabe übernehmen die nationalen Registrierungsstellen. In Deutschland ist dies DeNic e.G.  www.nic.de (NIC bedeutet Network Information Center).

Während Sie beim  jeweilgen NIC herausfinden können, wer hinter einer Internetdomäne steckt, können Sie bei den globalen Internetorganisationen über die IP-Adresse rückwärts ermitteln, zu welcher Person/Gesellschaft/Organisation/Provider eine IP-Adresse gehört.
Auf den Seiten der Internetorganisationen finden Sie WHOIS-Dienste, welche die gewünschten Informationen liefern.

Oft verbergen sich hinter IP-Adressen oder Domänenbezeichnungen größere Gesellschaften, so genannte Provider (wie z.B. t-online.de), welche ihren Kunden IP-Adressen oder Domänenbezeichnungen gegen Entgelt überlassen. Noch undurchsichtiger ist die Vergabe von Internetadressen bei Einwahl in ein Providersystem (z.B. via ISDN). Dabei wird eine gültige IP-Adresse nur für die Dauer der Verbindung einem PC zugeteilt (dynamische IP). Bei Trennung der Verbindung wird die Adresse wieder frei und steht dem nächsten Einwähler zur Verfügung.

Auskünfte darüber, wer wann im Internet mit einer bestimmten Adresse angemeldet war, kann dann nur der jeweilige Provider erteilen. Provider gaben sich in der Vergangenheit unter Bezug auf den Datenschutz jedoch äußerst verschlossen.
§100g StPO soll die Verpflichtung zur Herausgabe derartiger Verbindungsdaten regeln, jedoch gibt es in der Rechtsprechung sehr unterschiedliche Auslegungen (siehe z.B. http://www.e-recht24.de/news/urheberrecht/582.html). Meist werden Verbindungsdaten nur bei Ermittlungen zu Straftaten und auf richterliche Anordnung herausgegeben.